VBU

Verband der Betriebsbeauftragten e.V.

VBU-Mitgliederversammlung

Neue Anforderungen nach Umsetzung von „Seveso III“
 
Die Anpassung der Vorgaben der Seveso III-Richtlinie der europäischen Union zum  Schutz von Bevölkerung und Umwelt an das innerstaatliche Recht stand am 23. September im Mittelpunkt des Gastvortrages der diesjährigen Mitgliederversammlung des Betriebsbeauftragtenverbandes VBU, die im Vergleich zum bestehenden Störfallrecht für Unternehmen und Behörden weitergehende Anforderungen enthält.  

Im Namen des Vorstandes war nach Gelsenkirchen eingeladen worden und mit Dr. Norbert Wiese war ein herausragender Fachmann als Referent zum Schwerpunktthema der Veranstaltung „Umsetzung der Seveso III-Richtlinie in innerstaatliches Recht Neue Anforderungen und Stand der Umsetzung“ gekommen, der für den Arbeitsbereich Umwelttechnik und Anlagensicherheit für Chemie, Mineralölraffination und Gefahrstofflagerung beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW zuständig ist. In seinem interessanten Vortrag erläuterte er die  Gefahrenkategorien, die Änderung der Definition für das Vorhandensein der Definition für das Vorhandensein gefährlicher Stoffe, vermittelte dazu praxisnahe Inhalte und stellte dabei die künftigen Kriterien für die Beteiligung der Öffentlichkeit an Genehmigungsverfahren für störfallrelevante Errichtung und Änderungen von Anlagen vor. Informationen werden in diesem Zusammenhang ständig öffentlich zugänglich und einen Monat vor Inbetriebnahme oder wesentlicher Änderungen veröffentlichen zu sein. Im Mittelpunkt des verbandsinternen Teils stand sodann der Bericht von Vorstand und Geschäftsführung über Ereignisse der letzten Monate, der in Schriftform als Tischvorlage ebenso auslag wie das Testat der Kassenprüfer Christoph Buchal und Frank Bornhorst, die den Mandatsträgern am 17. Juni nach Durchsicht von Buchungsunterlagen und Belegen ordnungsgemäße Geschäftsführung bestätigt hatten, so dass den Mandatsinhabern einstimmig bei jeweils eigener Enthaltung der Anwesenden Entlastung erteilt wurde. Für interessierte Teilnehmer gab es im Anschluss an den verbandsinternen Teil noch eine Besichtigungsmöglichkeit der „Arena auf Schalke“, einem Stadion, das mit seiner eindrucksvollen Dachkonstruktion und dem herausfahrbaren Rasen nicht nur für Sportereignisse, sondern regelmäßig auch für Showereignisse genutzt wird. te    

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