VBU

Verband der Betriebsbeauftragten e.V.

Flammschutzmittel

Verborgene Lebensretter in Kunststoffen

Der zunehmende Einsatz von Kunststoffmaterialien hat viele Vorteile, ist aber auch mit Risiken verbunden. So tragen leicht entflammbare Kunststoffe bei Bränden immer wieder ihren Teil zu unnötig großen Schäden an Menschen und Material bei. Wirksame Brandschutz- und Notfallmaßnahmen bieten allein keinen ausreichenden Schutz, wenn Kunststoffe in brandsensiblen Bereichen angewendet werden.

Neue Referenzwerte für Radonkonzentration an Arbeitsplätzen

Das im Frühjahr 2017 verabschiedete Strahlenschutzgesetz schafft neue Rechtsgrundlagen für dieses Rechtsgebiet. Bislang war das Strahlenschutzrecht in der auf dem Atomgesetz basierenden Strahlenschutzverordnung und der Röntgenverordnung geregelt.

Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen bestehen relativ strenge gesetzliche Anforderungen, weil es insbesondere bei Störfällen zu Gefährdungen für das Grundwasser kommen könnte. Informationen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen sind von Professor Dr. Stefan Klinski von der Berliner Hochschule Wirtschaft und Recht für das NBB Projekt in einem Merkblatt zusammengestellt worden.

Förderprogramm des Bundes

Mehr Technik und Methoden für den Klimaschutz

Der Bund hat ein neues Förderprogramm für Kommunen aufgelegt. Gefördert werden investive Projekte mit bis zu 80 % der förderfähigen Ausgaben mit mindestens 200 000 € pro Vorhaben beziehungsweise pro Projekt. Antragsfrist ist der 30. Juni 2016. Ziel ist es, den Einsatz bester verfügbarer Techniken und Methoden für den Klimaschutz voranzutreiben. Dabei ist der Förderaufruf bewusst offen gestaltet.

Luftqualität

Seit August 2010 gelten in Deutschland strengere Vorgaben für die Luftqualität. Mit dem 8. Gesetz zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes sowie die 39. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen – 39. BImSchV) ist die "Luftqualitätsrichtlinie" - Richtlinie 2008/50/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Mai 2008 über Luftqualität und saubere Luft für Europa - in innerstaatliches Recht umgesetzt worden. Für den Vollzug der neuen Vorschriften sind die Bundesländer zuständig. Eine wichtige Maßnahme zur Einhaltung der Grenzwerte kann die Einrichtung einer Umweltzone mit Einfahrverboten für schadstoffreiche Kraftfahrzeuge sein. Die Länder haben bereits mehr als 40 Umweltzonen in Kraft gesetzt.

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